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Zeitungsbericht"Es ist die Vielfalt, die die Persönlichkeit eines Menschen ausmacht", sagt der Leiter der Kamener Gesamtschule, Klaus Hoffmann, und ist sich sicher, dass seine Schule für Kinder und Jugendliche ein breites Spektrum an Förderungsmöglichkeiten bietet. Beim "Tag der offenen Tür" am Samstag stellte man diese vor.Die Pausenhalle der Gesamtschule war voll. Viele angehende Fünftklässler und deren Eltern kamen, um sich die Schule anzusehen und um Fragen loszuwerden. "Wie sehen die Förderungsmöglichkeiten denn aus?", fragten viele Mütter und Väter. Klaus Hoffmann versicherte ihnen, dass starke und schwache Schüler im gleichen Maße gefördert würden. "Unsere leistungsstarken Schüler versuchen wir sogar durch zusätzliche, außerschulische Angebote zu unterstützen", so der Schulleiter, zum Beispiel mit der Teilnahme an überregionalen Wettbewerben. Simulierte Abiprüfung Doch auch der gewöhnliche Schulalltag der Gesamtschule hat viel zu bieten. Besonders beliebt ist der bilinguale Unterricht, der bereits in der Sekundarstufe I angeboten wird. Zum Kennenlernen dieses etablierten Lernkonzepts konnten die großen und kleinen Besucher am Samstag in einen bilingualen Unterricht reinschnuppern. Auch in den Fächern Mathe, Deutsch und Englisch durfte am Wochenende probeweise gepaukt werden. Richtig Leistung abrufen mussten aber nur zwei Schüler, die sich bereit erklärt hatten, am "Tag der offenen Tür" an einer simulierten, mündlichen Abiturprüfung teilzunehmen. Denn der Informationstag der Gesamtschule wird nicht nur für die aktuellen Grundschüler ausgerichtet, sondern auch für die baldigen Oberstufenschüler. So weit ist Darius Zyche aber noch lange nicht. Der Viertklässler schaute sich am Samstag erst einmal ganz genau um. Sein Urteil: "Hier ist es gut!" Obwohl der Grundschüler aus Lanstrop kommt, möchte er ab dem kommenden Schuljahr auf die Schule wechseln. Auch Mutter Andrea Zyche ist begeistert. "Wenn Darius angenommen wird, freuen wir uns total", sagt sie. Die Gesamtschule sei derzeit ihre erste Wahl, auch wenn der Schulweg ihres Sohnes dadurch ein wenig länger werden würde. "Zum nächsten Schuljahr können wir 180 neue Schüler aufnehmen", weiß Klaus Hoffmann. © Der Westen, von Kinga Golomb Das Programm zum Tag finden Sie hier zum Download.Spezielle Programme können Sie hier herunterladen:
Gutes Benehmen im Bus Schubsen, drängeln, schreien – Schüler, die mit dem Bus zur Schule fahren, kennen die Probleme in den Bussen. An eine entspannte Fahrt ist da oft nicht zu denken. Sogenannte Busguides sollen Abhilfe schaffen. Gestern lernten 16 Schüler der Kamener Gesamtschule, wie sie sich in schwierigen Situationen gegen ihre Mitschüler behaupten können, um für eine stressfreie Fahrt zu sorgen. Eins ist dabei ganz wichtig, erklärte ihnen Ulrich Rentsch vom Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz beim Deeskalationstraining im Jugendfreizeitzentrum Lüner Höhe: Das Auftreten der Busguides sollte zwar bestimmt sein, aber auch freundlich. „Ihr solltet eure Macht nicht missbrauchen und mit den anderen Schülern fair umgehen“, warnte Rentsch. „Die anderen Schüler kommen jeden Tag wieder und können euch das Leben schwer machen.“Genau das Gegenteil möchte Leia mit ihrem Engagement als Busguide erreichen. „Ich will den Leuten helfen“, sagte sie. Mit Selbstbewusstsein ist die 14-Jährige durchaus gesegnet. Als Streitschlichterin der Gesamtschule muss sie immer wieder mal dazwischen gehen, wenn die Fetzen fliegen. Auch sonst greift sie ein, wenn sie glaubt, dass jemand Hilfe benötigt. „Manchmal auch in Situationen, bei denen ich hinterher selbst sage: Ohje, da hast du dich eingemischt? Aber in der Situation selbst handle ich einfach intuitiv.“ Neue Sporthelferinnen und Sporthelfer Über neun neue Sporthelferinnen und Sporthelfer verfügt die Gesamtschule seit Kurzem. Vom Schulleiter Dr. Klaus Hoffmann erhielten sie die vom Landessportbund zur
Verfügung gestellten T-Shirts und Zertifikate. Alle Sporthelfer stammen aus dem 9. Jahrgang. Hauptaufgabengebiet sind die Mittagspausenangebote für die jüngeren Mitschüler.
Hier bietet sich für die Jüngsten die Möglichkeit, Fußball, Badminton oder Handball zu spielen oder auch zu tanzen. Ausgebildet wurden sie in den letzten Tagen der Sommerferien
in der Sportschule Hachen und in weiteren Stunden in der Schule durch Lehrer Wolfgang Bahr und die Oberstufenschülerin Mona Redenz. Es ist in zwischen die dritte "Sporthelfergeneration"
an der Gesamtschule.
Tag der Fortbildung
Lehrer kehren zurück auf die SchulbankKamen, 19.10.2011, Ulrike Faulhaber, Fotos GEK In der Gesamtschule Kamen findet ein Fortbildungstag für Lehrer statt. Motto: Gemeinsam Schule gestalten und entwickeln
Kamen. Auch Lehrerinnen und Lehrer drücken immer mal wieder die Schulbank. Unter dem Titel „Gemeinsam Schule gestalten und entwickeln“ kamen gestern rund 350 Pädagogen aus dem Kreis Unna zu einem Fortbildungstag in der Gesamtschule zusammen, um in mehr als 40 Workshops Themen des Schulalltags zu beleuchten. Und dass sich da der ein oder andere an ein „Klassentreffen“ erinnert fühlte, war durchaus beabsichtigt vom Veranstalter, dem sogenannten Kompetenzteam des Kreises
Lehrer/innen aller Schulformen sollten sowohl gemeinsam Referate und Präsentationen besuchen als auch die Möglichkeit zum persönlichen Informationsaustausch haben. Und all das bot der Fortbildungstag. Was möglicherweise auch die große Resonanz hervorrief, die selbst den Veranstalter beeindruckte. Unterricht verbessern, freute sich Jürgen König, Lehrer an einer Schule in Lünen und Mitglied im Kompetenzteam, das könnten nur alle Kollegen gemeinsam schaffen. Und so ging es in den einzelnen Workshops, die über den ganzen Tag verteilt in unterschiedlichen Klassenräumen angeboten wurden, nicht nur um unterrichtsspezifische Themen wie beispielsweise „Texte schreiben statt für Aufsätze zu üben“, „Sprachförderung durch Spiele“ oder „Diagnostik von Rechenschwierigkeiten“. Die Seminare behandelten auch die Frage, welche Maßnahmen zur Schaffung und Gewährleistung eines disziplinierten, geregelten Unterrichtsablaufs und Lernklimas beitragen. Oder welche Verfahren zur Identifizierung mathematisch begabter Kinder geeignet sind und wie junge Schülerinnen und Schüler nachhaltig gefördert werden können. Oder welche Auswirkungen Mobbing im Internet auf die Schule hat. Hier wurden von der Polizei Unna im Workshop die auftretenden Phänomene, die Gefahren für Kinder bis hin zu Straftaten und deren Verfolgung dargestellt. Ideale InfrastrukturWeil die Infrastruktur der Gesamtschule ideal ist, wie Margot Berten, Schulamtsdirektorin des Kreises und Leiterin des Kompetenzteams, feststellte, habe man sie als Austragungsort für die Fortbildung gewählt. Das Gesamtschulkollegium wiederum nutzte den Termin für einen pädagogischen Tag und nahm komplett an der Veranstaltung teil. Den musikalischen Abschluss des Tages gestaltete schließlich die Schüler-Big Band des Pestalozzi-Gymnasiums in Unna. Exkursion durch Kamen - Fahrradtour in die Vergangenheit
Jugendliche des Jahrgangs 11 der Gesamtschule in Kamen bei einer historischen Radtour Kamen. Aufmerksam lauschten rund 20 Jugendliche den Worten von Lehrer Klaus Dieter Grosch, der den Schülern etwas über die Nazivergangenheit Kamens erzählte. Eigentlich unterrichtet Grosch in den Wänden der Gesamtschule, am Mittwoch stand er mit den Schülern unter freiem Himmel am Alten Markt, dort wo einige der 47 in Kamen verteilten Stolpersteine zu finden sind, die an jüdische NS-Opfer erinnern. Für die Schüler war gestern kein normaler Unterrichtstag. Im Rahmen einer Projektwoche brachen die Schüler des Jahrgangs elf der Gesamtschule um 8.30 zu einer historischen Fahrradtour durch Kamen auf. In vier Gruppen mit je rund 20 Schülern fuhren sie vier verschiedenen Stationen an. An jeder Station wartete ein Themenschwerpunkt auf die Jugendlichen. Am Kamener Friedhof stand Lehrer Arnd Jörres bereit, um den Schülern u.a. etwas über den zweiten Weltkrieg in Kamen zu erzählen. Am Schloss Heeren, wartete Ortsheimatpfleger Karl-Heinz Stoltefuß auf die Jugendlichen. Er berichtete den Schülern dort von Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk, der unter Hitler Leiter bei der Etatabteilung im Reichsfinanzministerium tätig war. Weiter ging es für die Schüler zum Heerener Friedhof, dort wartete Ina Stoltefuß an den Gräbern sowjetischer Kriegsgefangener. Die Schüler hatten schon eine gute sportliche Leistung hinter sich, als um halb 12 die letzte Gruppe bei Dieter Grosch am Alten Markt ankam. Trotzdem schienen die Schüler gefallen an der Tour gefunden zu haben: "Es ist sehr interessant, auch das Fahrradfahren macht Spaß", sagten die Schülerinnen Anna und Bettina. Auch Lehrer Grosch genoss den Tag im freien: "Es ist angenehm hier draußen", sagte Grosch. © WR Schuljahr 2010/2011Die ganze Schule sucht einen Lebensspender 20.07.2011 Mit vereinten Kräften dem kleinen Aaron helfen Schüler, Eltern und Lehrer stehen Schlange, um mit einem kleinen Piks möglicherweise ein Leben zu retten. Die Typisierungsaktion für den kleinen Aaron scheint ein voller Erfolg zu werden, denn bis zum frühen Nachmittag haben bereits 130 Freiwillige Blut abgegeben.
Die Schüler des achten Jahrgangs der Gesamtschule Kamen sind vormittags auf dem Alten Markt unterwegs, um Spenden für die Typisierung zu sammeln.Foto: Stefan Milk In der Gesamtschule herrscht reger Betrieb. An einer langen Tischreihe sitzen acht ehrenamtliche Helfer und nehmen die Personalien möglicher Spender auf. "Als Erstes fragen wir,
ob die Personen unter irgendwelchen chronischen Krankheiten oder Immunschwächen leiden", erklärt Bettina Steinbauer von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei-Gesellschaft (DKMS). Gesunde Kandidaten werden
direkt aufgenommen.
Um Verwechslungen auszuschließen, kontrollieren weitere Helfer, ob der Strickcode eines Blutröhrchens mit dem Code der Personalien übereinstimmt.
Ist das der Fall, dürfen sich die Spender an einen der sechs Tische setzen. Dort nimmt eine Krankenschwester oder Arzthelferin ihnen vorsichtig fünf Milliliter Blut ab.
Auch die Referendarin Sarah Scholz lässt die Prozedur über sich ergehen. "Mit diesen kleinen Piks kann ich vielleicht ein Leben retten. Es ist nur ein geringer Aufwand, der
aber viel bewirken kann", sagt Scholz. Vor der Blutabnahme hat sie keine Angst. Im Gegensatz zu einigen Schülern, die auf die Nadel wesentlich empfindlicher reagieren. "Es sind bereits zwei Schüler umgekippt,
weil sie die Aufregung nicht gewohnt sind", sagt Dr. Georg Wirtz. Er beaufsichtigt die Typisierungsaktion. "Trotz des mulmigen Gefühls können sich viele überwinden. Sie machen ernsthafte Gedanken über die Maßnahme",
lobt der Arzt.
Auch Frank Eschenbeck war anfangs etwas mulmig zumute. Der Familienvater aus Holzwickede spendete bereits im vergangenen Jahr Stammzellen und steht während der gesamten Typisierungsaktion für Fragen zur Verfügung. "Viele fürchten um die eigene Gesundheit, weil sie mit der Spende eine große OP unter Vollnarkose verbinden", sagt Eschenbeck. Um die Kosten für die Registrierung der Blutspender zu decken, sammeln die Schüler des achten Jahrgangs währenddessen auf dem Alten Markt Spenden von Bürgern. "Es ist das erste Mal, dass ich für so einen guten Zweck sammle. Die Leute lassen sich wirklich erklären, worum es geht", sagt der 14-jährige Marvin. Es freut ihn, dass er bei den Bürgern auf Verständnis stößt. Auch Thilo, 14, ist begeistert: "Die Bürger reagieren ziemlich offen. Da macht es Spaß, sich einzusetzen."
Es ist eine tückische Krankheit: Wer an MDS erkrankt, fühlt sich mit der Zeit immer schlapper, weil der geschwächte Körper unreife Blutzellen produziert. Im schlimmsten Fall verbluten die Patienten innerlich.
Auch Klassenlehrer Gernot S. (Name geändert) ist am myelodysplastischen Syndrom erkrankt. Das wissen nicht nur die Schüler seiner Klasse, sondern mittlerweile die ganze Gesamtschule Kamen. Der 31 Jahre alte Pädagoge hat vor wenigen Wochen seine Schüler selbst darüber informiert, dass er an der speziellen Form der Leukämie leidet und zur Behandlung eine lange Auszeit nehmen muss. Das persönliche Schicksal des jungen Familienvaters, Mitglied der schuleigenen Kanu-AG, hat Schüler und Lehrerkollegen aufgerüttelt.
Wer an MDS erkrankt, kann nur überleben, wenn es irgendwo auf der Welt einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen im Blut gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Die Suche ist schwer, weil die Wahrscheinlichkeit auf eine Übereinstimmung selbst im günstigsten Fall nur bei 1:20000 liegt und noch immer viel zu wenig Spender zur Verfügung stehen. 50 Euro kostet es, wenn ein potenzieller Stammzellspender sich eine Fünf-Milliliter Blutprobe abnehmen und in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) aufnehmen lässt. Ein kleiner Piks - das war es schon. 374 Menschen ließen sich im September 2010 anlässlich einer Typisierungsaktion in Kamen zur Registrierung bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) bewegen
Zeitungsbericht: © Hellweger Anzeiger 1.7.2011 Entlassfeiern 2011 Sekundarstufe IIFreitag, 1. Juli 2011 18.00 Uhr Studiobühne der Gesamtschule Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten
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| © 2004 Gesamtschule Kamen | ||||||||||||||||||||||||||||||
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