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Gesamtschule Kamen
   

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Das Wandbild der Gesamtschule Kamen


Ein Bild entsteht!

Im Rahmen des internationalen Wandmalprojekt "Mural Global - Farbe bekennen" ist an der Gesamtschule Kamen im Sommer 2002 das Wandbild im Eingangsbereich entstanden. Unter der künstlerischen Leitung von Daniel Ricardo Pulido Ortiz (Nicaragua) und Peter Tournée entstand unter Mithilfe von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern aus der gymnasialen Oberstufe in wenigen Wochen ein über 100 m2 großes Wandbild, das zum Wahrzeichen der Gesamtschule geworden ist.

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Farbe bekennen - der Verein Farbfieber als Motor

Bereit seit 1987 organisiert der Verein Farbfieber (Düsseldorf) Projekte zwischen Künstlern aus unterschiedlichen Ländern. Ziel der meist großen Wandbilder ist es, Zeichen zu setzen für das Zusammenleben, die Begegnung und Kommunikation der Menschen in "Einer Welt".

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Seit 1998 befasst sich der Verein mit dem Vorhaben "Mural Global" zur Agenda 21, die auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung für das 21. Jahrhundert beschlossen wurde.

Agenda 21

Die Agenda 21 hat konkrete Entwicklungsschritte für die Menschen der 180 Unterzeichner-Länder definiert: Ökologisch, sozial verträglich gerecht und an den konkreten Bedürfnissen der Menschen orientiert, soll vor Ort konkret an der globalen Entwicklung gearbeitet werden.

Das Wandbild der Gesamtschule Kamen will in diesem Rahmen seinen Beitrag leisten.

Vom Plan zum Bild

Zwei Künstler mit verschiedenen Ansätzen - das versprach eine künstlerische Herausforderung zu werden. Glücklicherweise fiel Daniel Pulido und Peter Tournée die menschliche und fachliche Verständigung leicht. Schnell ergab sich ein konkretes Konzept: Da die gesamte Fläche in vier übereinander gestufte Teilflächen und zwei Seitenflächen gegliedert ist, entstand die Idee, von zwei Seiten auf die Mitte zu und von Mitte stufenweise nach oben zu malen. So konnten sich Abstraktes und Gegenständliches, Alte und Neue Welt, Reich und Arm, Nord und Süd begegnen und auf diese Weis die tragenden Prinzipien des Projektes und der Schule realisieren: Eintreten für eine Gesellschaft ohne Gewalt und Rassismus, den Erhalt der Umwelt, die Zusammenarbeit in der "Einen Welt".

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Anfänglich auftretende technische Schwierigkeiten auf Grund des Untergrundes konnten schnell behoben werden. Unterstützt wurden die beiden Künstler durch die Kolleginnen und Kollegen aus der Fachgruppe Kunst, die sich mit Schülerinnen und Schülern an der konkreten Umsetzung der Ideen beteiligten.

Das fertige Wandbild - ein Festtag für die Schule

Hunderte Interessierte - Schüler, Lehrer, Eltern, Bürger und Ehrengäste - waren am 8. Juli 2002 anwesend, als Bürgermeister Manfred Erdtmann und Schulleiter Reinhold Dege das Wandbild übergaben.

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Zahlreiche weitere Aktionen und Stände rundeten das Programm ab. Auch die Beteiligten, Schüler und Künstler, kamen zu Wort. Peter Tournée wies auf die Besonderheit so vieler verschiedener Stilrichtungen hin und Daniel Pulido führt unter großem Beifall aus, dass die Kunst ihren Beitrag dazu leiste Menschlichkeit zu globalisieren.


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