Gesamtschule Kamen
   

  Home     Aktuelles     Termine     Kontakt     Sitemap     Schulpost extern  

Unsere Schule
Unsere Angebote
Unsere Gemeinschaft
Schüler
Lehrer
Eltern
Ehemalige
Jubiläum
Unser Schuljahr
Unsere Partnerschulen
Service
Impressum
 

Schulpflegschaft
Okul-Aile Birligi
Grupo de Padres de Familia


Schulpflegschaft
Elternmitwirkung - Mitmachen macht Spass

WIR über uns
Wir:
  • sind Menschen wie "Du und ich"
  • kommen aus allen Berufen
  • haben Spaß daran, uns für unsere Kinder und die Schule zu engagieren
  • lernen voneinander
  • treffen uns einmal im Monat zum Austausch
  • haben uns durch Zusammenarbeit kennengelernt und hoffen auf viel Zuwachs
  • sehen die Schule als Lebensraum
  • machen auch Fehler, sind keine Perfektionisten
  • sind offen für alle Meinungen
WIR im Schulpflegschaftsteam
Wir:
  • unterstützen einander und sind nicht nur zum "Kuchen backen" da
  • Wir arbeiten inhaltlich an der Gestaltung der Schule mit
  • Wir vermitteln in Gesprächen zwischen Eltern und Lehrern
  • Wir wären gerne ein multikulturelles Team
WIR im Schulpflegschaftsteam
Wir sind aktiv:
  • in allen Mitwirkungsgremien (Schulpflegschaft und Schulkonferenz)
  • im Elternarbeitskreis der Schulpflegschaft
  • im Elternarbeitskreis Gesundheitsförderung
  • im Mensa- und Medienausschuss
  • im Kreativkreis
  • bieten Informationsveranstaltungen an im Landeselternrat (LER)
  • nehmen teil an Weiterbildungsmaßnahmen von "FeSch" (Forum Eltern und Schule)

Wenn Sie mitarbeiten möchten oder Fragen haben,
rufen Sie uns an!

Kerstin Wittmers
Georgstr. 11
59174 Kamen
02307/490967
E-mail: wittmers1@helimail.de (Schulpflegschaftsvorsitzende)

Birgit Reeske
02307/74109
(Stellvertreterin)

Heike Neuhaus
02307/32830
(Stellvertreterin)

Stefan Grüter
02307/234151
(Stellvertreter)




Download Info:

 


Powerpoint-Präsentation der Schulpflegschaft von der Qualitätssiegelverleihung Schule - Beruf 2006/2008


 

LANDESELTERNRAT der GESAMTSCHULEN in NW e.V.

04. März 2006: Mitgliederversammlung der Landeselternrates der Gesamtschulen in NRW findet in unserer Schule statt!

Neues Gesetz sorgt für Debattenstoff

Landeselternrat der Gesamtschulen tagt in Kamen und lädt zur Diskussion

Kamen | Gleich in doppelter Hinsicht ist Anette Plümpe Gastgeberin, wenn sich am Samstag der Landeselternrat der Gesamtschulen NRW an der Gesamtschule Kamen versammelt.

Von Johannes Brüne

Denn Plümpe sitzt nicht nur der Schulpflegschaft der Gesamtschule vor, sondern führt seit November auch den Landeselternrat (LER), dessen Vorstand sie seit sechs Jahren angehört. Und da freut sie sich, dass ihre erste Mitgliederversammlung als Vorsitzende ein Heimspiel ist: „Darauf haben wir seit längerer Zeit hingearbeitet.“

Zu dem Treffen am 4. März erwartet Plümpe Vertreter der Schulpflegschaften von 132 Gesamtschulen im Land, die dem LER angehören. Für 10 Uhr sind aber auch alle interessieren Eltern und Lehrer in die Studiobühne eingeladen, denn dort veranstaltet der LER eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Die Neufassung des Schulgesetzes NRW - Science Fiction oder Steinzeit? Was bedeutet das neue Schulgesetz für Schule, Eltern und Schüler?“

Debattenstoff für die Diskussionsteilnehmer von verschiedenen Verbänden sowie Eltern- und Schülervertretung gibt es nach Ansicht von Plümpe genug: „Es herrscht eine schulpolitisch brisante Situation.“ Grund dafür sei das neue Gesetz, das die Landesregierung auf den Weg gebracht hat.

Der LER hat zwar eine Stellungnahme zu dem Gesetz abgegeben, doch zufrieden mit dem Vorgehen des Schulministeriums ist Plümpe deshalb nicht. Denn als nächstes steht eine Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe 1 an. Auch dazu darf der LER seine Meinung sagen. Allerdings: „Der Entwurf für die Ordnung liegt bereits vor, bevor wir unsere Stellungnahme abgegeben haben“, klagt Plümpe. Zudem stünden den Elternvertretern ein „unglaublich kurzer Zeitraum“ zur Verfügung, weil sie sich bis zum 16. März äußern müssten: „Das spricht nicht für eine demokratische Partizipation.“

Samstag, 4. März. 10 Uhr, Studiobühne der Gesamtschule: Podiumsdiskussion des Landeselternrates der Gesamtschulen NRW zum neuen Schulgesetz.

© HELLWEGER ANZEIGER

Nähere Informationen hier zum Download

Zeitungsbericht vom 4.3.

Novellierung des Schulgesetzes muss gekippt werden

Kamen. (bu) Rückwärts gewandt, sozial selektiv, realitätsfremd: Das waren noch die freundlichsten Attribute für die Novellierung des Schulgesetzes NRW. Denn die Mitgliederversammlung der Landeselternschaft der Gesamtschulen war sich am Samstag einig über das, was die Landesregierung vorhat: "Diese Novellierung muss gekippt werden!"

Was die neue Regierung als "modernstes Bildungssystem" anpreist, fiel bei den deutlich mehr als 250 Gesamtschuleltern in der Studiobühne der Gesamtschule glatt durch. Regelrechter Zorn machte sich bei den Podiumsdebatten zum Thema "Novellierung des Schulgesetzes NRW - Science Fiction oder Steinzeit?" über bindende Schulempfehlungen, zentralen Abschlussprüfungen nach der 10. Klasse, Wegfall des Ganztags für Gesamtschulen, Gesamtschule als Aufbauschule oder Mitbestimmung Luft. Ernsthafte Ängste um die Zukunft der Gesamtschule kamen dabei ebenso zur Sprache wie offene Kampfansagen: "Wir haben schon mal gekämpft - und werden es wieder tun!"

Starken Applaus erntete Bürgermeister Hermann Hupe, der bei seinem Grußwort mit Kritik nicht sparte. "Ich will dem Ergebnis nicht vorgreifen", meinte er vieldeutig, "aber Science Fiction ist es sicher nicht!" Anstelle der versprochenen Freiheiten sieht Hupe die Schulen "in ein Schweinerennen" um einen zweifelhaften Wettbewerb geschickt. Die Ergebnisse sämtlicher Studien seien ebenso wenig im Novellierungsentwurf zu entdecken wie die seiner Meinung nach stärker geforderte Unterrichtsmethodik, Lehrerfortbildung für sichere Diagnostik und die Schülerförderung.

"Rückschritte sind auch Bewegung", meinte Anette Plümpe als Vorsitzende des Landeselternrates der Gesamtschulen und Organisatorin der Tagung. So war die Stimmung bereits spürbar geladen, bevor sich das Podium mit Vertretern der Lehrer-Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der gemeinnützigen Gemeinschaft Gesamtschule, der LandesschülerInnenvertretung und des Landeselternrats der Gesamtschulen an die konkrete Diskussion machte.

Eine glatte Abfuhr gaben alle Beteiligten einstimmig nicht nur den geplanten bindenden Schulempfehlungen zugunsten des Elternwillens. Der vorgesehene Prüfungsunterricht für weiterführende Schulen fiel als "dreitägige Schülergrillen" rettungslos durch. 40 % der Lehrer entscheiden falsch in ihren Gutachten, hieß es aus dem Publikum. Die soziale Auslese werde dadurch nur noch gefördert. Hinter der angedachten zentralen Abschlussprüfung vermutete das Podium gar einen "Generalverdacht gegenüber anderen Schulformen", während das Publikum auf die durchaus positiven Reaktionen der Schüler verwies.

Kämpfen will man für den Erhalt des Ganztages in der Gesamtschule. Die Vision von einer mit der Hauptschule fusionierten Gesamtschule als Aufbauschule erntete pure Empörung. Damit sei eine Ideologie verbunden, die andere Schulformen nach dem Motto "spiel nicht mit den Schmuddelkindern" stärken wolle - auf Kosten der Gesamtschul-Oberstufe.

Nicht weniger lebhaft dürfte die anschließende interne Diskussion gewesen sein. Dort wollte man nicht nur die einhellige Forderung "wir brauchen eine integrative Schulform für alle!" weiter erörtern, sondern auch konkrete Aktionen gegen die geplante Gesetzesnovellierung besprechen. Die besten Argumente für die Gesamtschule lieferten nach einhelliger Meinung die Schüler selbst mit beeindruckenden Leistungen im Rahmenprogramm - so etwa die AG "Darstellen und Gestalten" mit Schwarzlichttheater oder der "Pausenchor". Infotafeln, geöffnete Klassenzimmer und einer Unterrichtseinheit in der Rechtschreibwerkstatt des neuen Selbstlernzentrums boten zusätzliche Inspiration.

© Westfälische Rundschau  05.03.2006   © Bilder: GEK


  © 2004 Gesamtschule Kamen