Gesamtschule Kamen
   

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40 Jahre Gesamtschule Kamen - Jubiläum 2009 - Bilder und Berichte

"Lucky old school"

Linkes Liedgut und ein Beatles-Klassiker auf Latein

Im Geburtstags-Überschwang neigt man ja schon mal zur Übertreibungen. Und so bezeichnete Gesamtschul-Musiklehrer Wolfgang Walter zu Beginn des Musikprogramms in der Aula am Samstagabend seinen Ex-Kollegen Reinhard Fehling als "Lichtgestalt" und "Guru". Nun ja.

Aber Fehling hat die Schule, die an diesem Wochenende ihr 40-jähriges Bestehen feierte, ohne Frage musikalisch geprägt. Auch wenn das noch nicht zu ahnen war, als der 23-jährige Junglehrer in der Gesamtschulfrühphase zum ersten Mal vor eine Klasse trat und ihm der Ruf "Wir wollen Frau Kemper" entgegenschallte.

Doch auch zehn Jahre nach seinem Wechsel an die Universität Dortmund genießt der Name Fehling an der Gesamtschule einen guten Ruf. Und der Kamener Musiker fühlt sich ihr auch umgekehrt noch sehr verbunden, sonst hätte er ja nicht die Musikrevue "Lucky Old School" auf die Beine gestellt, die das große Wiedersehensfest der Ehemaligen am Samstagabend eröffnete und die Sporthalle füllte. Eine tragende Säule des Programms war natürlich Fehlings Chor "Die letzten Heuler", der ja aus der Schulsangesgemeinschaft hervorgegangen ist. Die "Heuler" boten einen Querschnitt aus ihren verschiedenen Programmen der vergangenen Jahre.

Fehling war es aber auch gelungen, zahlreiche andere Ex-Gesamtschüler zu der musikalischen Wiedersehensfeier zu locken. Zum Beispiel einen Großteil des allerersten Abitur-Jahrgangs, der das Finale mit Brechts "Seeräuber-Ballade" bestritt. Oder einen Teil der Familie Böhne, die sowohl an der Gesamtschule als auch in Kamen nicht ganz unbekannt ist. Sabine Böhne, mittlerweile als Journalistin gut im Geschäft, präsentierte ihren Zuhörern gemeinsam mit ihrem italienischen Ehemann die Liedkunst aus dessen Heimat, ihr Bruder Bernd schmetterte einen Randy-Newmann-Song. Dass es an der Gesamtschule immer Raum für ungewöhnliche musikalische Experimente gab, bewies Inga Pessara bei ihrem Auftritt mit Toga und Ölzweig: Sie sang "Hodie", die lateinische Version des Beatles-Klassikers "Yesterday".

Einen musikalischen Bogen zwischen Schulhistorie und -gegenwart schlug der Auftritt der Ex-Gesamtschülerinnen Mario-Rosa Goer-Aquilino und Margita Oebbeke, die gemeinsam mit ihren Kindern auftraten - der Nachwuchs geht heutzutage an der Gutenbergstraße zur Schule. Das Mutter-Kind-Quartett hatte sich die italienische Volksweise "Oli oli ola" entschieden - in der deutschen Übersetzung des altlinken Barden Dieter Süverkrüp. Das kann man durchaus als Verweis auf die Kulturkämpfe um die "linke" Gesamtschule interpretieren. Wobei die so schlimm dann auch wieder nicht gewesen seien, erinnerte sich Fehling: Die Tochter des Kollegen Klaus Goehrke jedenfalls habe einen der bekanntesten Songs des DKP-Mitglieds Süverkrüp stets als "Baggerführer Willy Brandt" gesungen.

Ohnehin scheinen die ideologischen Gräben zwischen Gesamtschule und Gymnasium längst nicht mehr so tief wie in den 70er Jahren zu sein. Das dokumentierte beim musikalischen Geburtstag eine Version des AC/DC-Hits "Highway to Hell". Den spielte die Band "Open Source" - und die hat ihre Mitglieder sowohl an der Gesamtschule als auch am Gymnasium rekrutiert

© Hellweger Anzeiger 27.09.09

© Bilder: GEK

Tolle Musikrevue zum Jubiläum

Ständchen für die Schule

Kamen, 27.09.2009, Katja Burgemeister

Den meisten Applaus bekamen nicht die Sänger. Der größte Jubel gebührte nicht Stimmwundern oder Gitarrenkünstlern. Völlig aus dem Häuschen brachte der ehemalige Hausmeister die Festgemeinde beim Konzert zum 40-Jährigen der Gesamtschule.

Als der 87-Jährige in das Rampenlicht einer Bühne trat, war er der Star des Abends. "Der Mann war spitze", jubelt einer im Publikum, der zum ersten Jahrgang der Gesamtschule vor genau 40 Jahren gehörte. "Bei dem gab es immer die leckersten Brötchen", erinnert er sich und kann die Rührung kaum verbergen.

Horst Sprigade kehrte aber nicht an seine alte Wirkungsstätte zurück, um wieder den Besen zu schwingen oder übermütigen Lausebengeln im Pausenhof die Leviten zu lesen. Er nahm etwas in Empfang, was längst überfällig war. Dirk Marquardt überreichte ihm symbolisch eine stählerne Stele mit den Namen der allerersten Abiturienten. Die hatten sich nämlich nicht wie später üblich in ihrer ehemaligen Schule verewigt.

Keine Frage: Dieser Festabend war eine einzige große Überraschung. Für die größte sorgte Reinhard Fehling. Genau zehn Jahre nach seinem Fortgang kehrte der einstige Musiklehrer zu seinen Wurzeln zurück und erweckte gleich vier musikalische Jahrzehnte erneut zum Leben. Dafür hat er seit Januar fast durchgängig am Telefon gesessen. "Erst wochenlang, später täglich", erinnert er sich. Nicht nur das. Zwischendurch schrieb er auch noch einige Musikstücke für das Jubiläumskonzert mit eigener Hand. Schließlich ist auch beim ihm, der inzwischen an der Universität Musik lehrt, noch immer viel Herzblut im Spiel.

Da kamen Ehemalige quasi direkt aus Neuseeland, um ihm mit dem ersten Abiturjahrgang ein Ständchen zu bringen. Da ließ Erzieherin "Ella" Kathrin Schneider alles in Frankfurt stehen und liegen, um noch einmal mit "einer der wohl urwüchsigsten Stimmen, die diese Schule hervorgebracht hat" die Sporthalle zum Kochen zu bringen. Mütter sangen mit ihren Kindern, die inzwischen auch die Gesamtschule besuchen. Lateinlehrerinnen stimmten auf Latein die Rhythmen von Yesterday an - mit einem Triumphkranz im Haar nach dem Motto "maximum honore est".

Da durften auch "Die letzten Heuler" und "Terz" nicht fehlen - jene Chöre, die längst zu einer Institution geworden sind.

"Das ist ja ein richtiger Talentschuppen hier", kam Schulleiter Klaus Hoffmann aus dem Staunen nicht heraus. Kein Wunder, standen dort doch Menschen auf der Bühne, die längst ihren eigenen Weg gefunden haben.

Journalistinnen, die heute für den Stern und Geo schreiben, stimmten Lieder von früher an. Andere sind heute Comedy-Stars "auf Schalke", haben Krimi-Preise gewonnen, verkaufen Maschinen in China, sind Regisseure oder Naturwissenschaftler.

Oder Künstler. Wie Michael Bierhoff. Seine Bilder sind als Unikate für jedermann europaweit in großen Möbelhäusern zu haben. Ein fast haushohes schenkte er am Samstag seiner alten Schule.

"Die mir in zehn Jahren so viel gegeben hat - ohne sie wäre ich nie dorthin gekommen, wo ich jetzt bin." Damit sprach er wohl den meisten aus der Seele. Beim anschließenden Ehemaligentreffen drehten sich die Gespräche jedenfalls um genau das. Und um den unvergleichlichen Zusammenhalt, der mehr als greifbar war.

® WR 27.09.09

"Summer of '69" - Feier mit unseren Ehemaligen

© Bilder: GEK

Eröffnungsveranstaltung

Am Anfang schliefen die Lehrer noch im Schulkeller Es wäre dann doch zu viel verlangt von Dr. Klaus Hoffmann, dass er alle Details der 40-jährigen Geschichte der Gesamtschule kennen sollte. Schließlich leitet er sie erst seit Anfang dieses Jahres. Aber gestern hatten sich in der Sporthalle ausreichend Zeitzeugen versammelt, um mögliche Wissenslücken des Schulchefs zu schließen.

Denn zu der Feier, mit der die Gesamtschule ihr Geburtstagswochenende eröffnete, waren alle Amtsvorgänger von Hoffmann gekommen. Also auch jene, die die Carlo-Schmidt- und die Hermann-Ehlers-Schule geleitet hatten, in die sich die 1969 gegründete Gesamtschule einst geteilt und dann im Jahr 2000 wiedervereinigt hatten.

Manches aus der 40-jährige Schulhistorie wusste Hoffmann aber auch selbst zu berichten – zum Beispiel, dass kurz vor der Eröffnungsfeier der Kamener Gesamtschule das legendäre Woodstockfestival zuende ging – und er selbst an seinem Weltempfänger klebte, um die Klänge der „Rolling Stones“ und anderer Rockgrößen mitzuschneiden. Als Jubiläumssong hat sich die Schule zwar aus naheliegenden „Summer of 69“ von Bryan Adams ausgesucht, doch die Stones hätten wohl auch den passenden Sound geliefert. Schließlich sei die Schulgründung in eine wilde Zeit gefallen, erinnerte sich der mittlerweile pensionierte Lehrer Klaus Goehrke, der damals zum jungen Kollegium gehörte – und mangels Kamener Wohnung auch schon mal im Schulkeller nächtigte: „Die Schüler waren ganz schön aufmüpfig.“ Die bescherten Kamen nicht nur seine erste Schülerdemo, sondern auch ein „Kiss In“ – das die Gesamtschule dann gleich in die „Bild“-Zeitung brachte. Die berichtete später auch über die Kamener „Porno-Schule“ – wegen des Sexualkunde-Unterrichtes. Und der nordrhein-westfälische Landtag sah sich 1977 genötigt, über die „kommunistische Umtriebe“ an der Gesamtschule zu debattieren, blickte Goehrke zurück. Aber die erwiesen sich dann doch eher als Gespenst.

Solche Zeiten sind natürlich längst vorbei. „Mit 40 ist die Schule nicht in die Jahre gekommen, sondern ausgereift und erwachsen“, sagte Hoffmann. Und das sah auch Bürgermeister Hermann Hupe so: „Die Gesamtschule hat sich bewährt. Das Erfolgsmodell der Gesamtschule hat Zukunft.“ Ein Indikator dafür sei, befand Hoffmann, dass rund 70 Prozent ihrer Abiturienten nach der Grundschule keine Empfehlung für das Gymnasium bekommen, die Reifeprüfung aber sehr wohl bestanden hätten.

Gleichwohl sind nach 40 Jahren auch die ideologischen Debatten um die Gesamtschule als Alternative zum dreigliedrigen Schulsystem abgeklungen: „Wir müssen nicht mehr auf jeden Zug aufspringen und uns rechtfertigen“, meinte Hoffmann. Die Ziele hätten sich aber nicht geändert: „Das Lehrerkollegium schreibt sich auf die Fahne, soziale Benachteiligungen durch eine Schule für alle auszugleichen.“ Und das sei auch gelungen, befand Alt-Bürgermeister Manfred Erdtmann in einer der Jubiläums-Talkrunden. Als Bestätigung zitierte er einen ehemaligen Bergbau-Kollegen, der zu ihm gesagt habe: „Mein Kind wäre ohne Gesamtschule niemals zum Abitur gekommen. Ich hätte mich nie getraut, es auf‘s Gymnasium zu schicken.“

Einen Wermutstropfen in die heile Gesmamtschulwelt goss dann allerdings die ehemalige didaktische Leiterin Ursula Göttker. Sie habe es öfter erlebt, dass Eltern in den höchsten Tönen von der Gesamtschule schwärmten, ihr Kind dann aber doch das Gymnasium besuchte. Begründung: „Zur Gesamtschule kann es ja immer noch.“ „Diese Eltern sind nicht ausgestorben“, sagte Göttker zu ihren ehemaligen Kollegen: „Deshalb habt Ihr noch viel Arbeit vor Euch.“

© Hellweger Anzeiger, 26.September 2009

©Bilder: GEK

Schulfest

Klettercup

  

Die Gesamtschüler klettern hoch hinaus

Viel Zeit bleibt Doreen nicht mehr. Doch während der Sekundenzeiger unerbittlich voranschreitet, klettert die 13-Jährige souverän durch das bunte Wirrwarr an der Wand der Gesamtschul-Sporthalle. Unmittelbar vor Ablauf der Kletterzeit schlägt sie in über sieben Metern Höhe an.

  
Damit hat Doreen innerhalb von 20 Minuten 16 unterschiedliche Routen an der Kletterwand der Gesamtschule absolviert. "Das ist ganz schön viel", lobt Lehrer Arnd Joeres, nachdem er die Schülerin am Sicherungsseil wieder auf den Boden geholt hat. Joeres ist Hobby-Kletterer und hat vor einigen Jahren gemeinsam mit dem Kollegen Walther Heuner die Kletter-AG der Gesamtschule ins Leben gerufen. Und seit fünf Jahren verfügen die Kletterer sogar über eine eigene Wand in der Sporthalle. Und an der tragen sie an diesem Nachmittag den 1. Kamener Klettercup aus.

© Hellweger Anzeiger

Bilder: GEK

Ein kleines, aber erlesenes Starterfeld war es, das am vergangenen Freitag (18. September 2009) in der Turnhalle I der Gesamtschule um den Sieg beim 1. Kamener Klettercup kämpfte.

Diesen hatte die Zertifikats-Arbeitsgemeinschaft Sportklettern unter der Leitung von Walther Heuner und Arnd Joeres anlässlich des 40. Geburtstages der Gesamtschule Kamen organisiert.

Die Kletterinnen und Kletterer im Alter von 11 bis 19 Jahren hatten jeweils insgesamt 20 Minuten Zeit, um möglichst viele der insgesamt 24 Routen (zwischen 4- und 8- nach UIAA) der schuleigenen Kletterwand zu durchsteigen.

Pro Route gab es, je nach Schwierigkeitsgrad, bis zu 15 Punkte zu erkämpfen.

Unter den Augen von Schulleiter Dr. Klaus Hoffmann und ausgelost von der Didaktischen Leiterin Kornelia Strophff traten jeweils zwei Starter/innen miteinander an.

Für den sicheren Ablauf sorgten die beiden Leiter der AG, bewertet wurden die Leistungen von Kampfrichtern der ZAG Sportklettern.

In der Alterklasse der 11- bis 14-Jährigen gewannen Doreen Hütter (Klasse 8) und Jonas Manke (Klasse 7), bei den bis 16-Jährigen setzten sich Berivan Teper (Klasse 10) und Marc Menne (Klasse 10) durch, der bereits 2008 bei den Offenen Westdeutschen Klettermeisterschaften in Ahlen gestartet war. In der Altersgruppe bis 19 Jahren gab es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Patrick Weltermann (Klasse 12) und Fabian Burgemeister (Klasse13), der schließlich mit wenigen Punkten Vorsprung den Sieg davon trug.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen ihr großes Engagement mit Urkunden bestätigt. Auf die Siegerinnen und Sieger wartete als Preis je ein Farbbildband zum Thema Klettern.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass im nächsten Jahr eine Neuauflage des Kletter-Cups stattfinden soll.

W. Heuner u. Arnd Joeres


Bericht des Hellweger Anzeigers

Von Johannes Brüne

KAMEN . Viel Zeit bleibt Doreen nicht mehr. Doch während der Sekundenzeiger unerbittlich voranschreitet, klettert die 13-Jährige souverän durch das bunte Wirrwarr an der Wand der Gesamtschul-Sporthalle. Unmittelbar vor Ablauf der Kletterzeit schlägt sie in über sieben Metern Höhe an.

Damit hat Doreen innerhalb von 20 Minuten 16 unterschiedliche Routen an der Kletterwand der Gesamtschule absolviert. "Das ist ganz schön viel", lobt Lehrer Arnd Joeres, nachdem er die Schülerin am Sicherungsseil wieder auf den Boden geholt hat. Joeres ist Hobby-Kletterer und hat vor einigen Jahren gemeinsam mit dem Kollegen Walther Heimer die Kletter-AG der Gesamtschule ins Leben gerufen. Und seit fünf Jahren verfügen die Kletterer sogar über eine eigene Wand in der Sporthalle.

Und an der tragen sie an diesem Nachmittag den 1.Kamener Klettercup aus. Für den kletterungeübten Beobachter besteht die Wand aus einem bunten Durcheinander verschiedenfarbiger Steine. Die Gesamtschul-Kletterer erkennen darin insgesamt 24 Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Doreen hat zuletzt die blaue Strecke der Stufe 4+ bewältigt. Die schwierigste Route an der Kletterwand ist mit pinkfarbenden Steinen markiert und hat eine "8-". Aber sie nur etwas für ausgesprochen geübte Kletterer.

Wer in die Wand will, braucht mindestens einen Helfer, der ihn am Seil sichert. Und das ist der pädagogische Nebeneffekt der Kletterei, erläutert Lehrer Heuner: "Eine wichtige Komponente ist, dass man in Teams klettert und lernt, dem Partner zu vertrauen."

Den Anlass für den Klettercup liefert der, 40. Schulgeburtstag. Den haben die Schüler der Jahrgangsstufen sechs bis zehn bereits am Vormittag mit ihrem Sponsorenlauf gefeiert. Wieviel Geld dabei in die Kasse gekommen ist, weiß Kornelia Strophff, Didaktische Leiterin der Schule, noch nicht. Aber sie ist sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Schüler. Die Hälfte des eingelaufenen Geldes geht an ein Kinderheim in Afrika und an die Hilfsorganisation "Roter Keil". Die andere Hälfte bleibt an der Schule: Und jede Klasse darf zehn Prozent ihrer Sponsorenlaufergebnisse für die Klassenkasse verwenden.

Beim Kletter-Cup hingegen geht es in erster Linie um die Freude an der Bewegung und die Herausforderung der Kletterwand. Und die bewältigen auch die kleineren Schüler, die jüngsten Mitglieder der AG kommen aus der Jahrgangsstufe 6. "Darunter sind einige Naturtalente , die

klettern uns jetzt schon weg", sagt Zwölftklässler Patrick Wettermann. Er zählt zu den "Kletterveteranen", die von Anfang an dabei sind. Dass er sich der AG einst angeschlossen hat, um seine Höhenangst zu überwinden, ist ihm nicht mehr anzumerken. Patrick zählt zu jenen Fortgeschrittenen, die mit den beiden Lehrern bereits nach Arco an den Gardasee gefahren sind: "Das ist ein echtes Kletterparadies", sagt Heuner. Außerdem organisiert er für seine AG Fahrten in Kletterhallen in der näheren Umgebung sowie ins Sauer- und ins Weserbergland. Das Klettern in, der freien Natur übt natürlich einen besonderen Reiz aus. "Das ist schon ein tolles Gefühl, wenn aus hunderten Meter Höhe auf. den Gardasee blickt", schildert Patrick seinen Eindruck aus Arco.

Aber für den Alltag muss die Kletterwand in der Sporthalle reichen. Und auch an der entwickeln die Schüler beim Klettercup einen beachtlichen Ehrgeiz. Manch einer will dann aber auch irgendwann höher hinaus. Der Zehntklässler Marc Menne zum Beispiel. Er hat das Klettern in der Gesamtschul-AG gelernt und ist dann zur Kletter-Gruppe "Real-Up" in Beckum gewechselt: "Dort trainieren wir an einer Kletterwand, die über 22 Meter hoch ist."

Volleyballturnier der Oberstufe

Beginn war um 10 Uhr, der Sieger stand um 14.30 Uhr fest. Insgesamt nahmen 12 Teams teil.

Platz 1 Los Banditos (Sport LK 13)
Platz 2 Die Schlümpfe (Ehemalige)
Platz 3 Sixpack (Sport LK 12) und ABIstrokratie (Abi-Jahrgang 2008)




Hier die Lehrermannschaft im Spiel gegen den späteren Turniersieger Los Banditos.
Die Lehrermannschaft erreichte den überragenden fünften Platz.

Sponsorenlauf

Am Freitag, 18. September, beteiligte sich die gesamte Sekundarstufe I am schon traditionellen Sponsorenlauf, diesmal im Rahmen der Jubiuläumsveranstaltungen. Wie schon in den vergangenen Jahren kommt ein großer Teil der erlaufenen Spendengelder dem Roten Keil zugute.

  roterkeil.net - Netzwerk gegen Kinderprostitution

roterkeil.net ist die Bezeichnung für ein Netzwerk zur Bekämpfung von Kinderprostitution und Kinderpornografie. Ins Leben gerufen wurde das Netzwerk von Kaplan Jochen Reidegeld, der im Jahr 1999 in Kooperation mit dem Orden der Salesianer Don Boscos die "Aktion Bosco Sevana" gründete. Aus dieser Aktion entwickelte sich mittlerweile der Verein "roterkeil.net".

Links Frau und Herr Hopp von der Buchhandlung, rechts Frau Freermann von roterkeil.

Jubiläum Sponsorenlauf

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