8. Schuljahr
Kulturhauptstadt 2010 - in diesem Rahmen hat die Westfälische Landesmuseum einen Kooperationsvertrag mit der Gesamtschule Kamen vor zwei Jahren abgeschlossen. Unterschiedliche Projekte sind von Schülern in verschiedenen Klassen und Kursen dazu durchgeführt worden.
Ziel war bzw. ist die Ausstellung in der Henrichshütte in Hattingen.
Neben der großen Ausstellung mit dem Thema: "Helden - von der Sehnsucht nach dem Besonderen" (12. März bis 31. Oktober 2010), sind alle Schülerarbeiten aller beteiligten Schulen in der "Heldenwerkstatt" zu sehen. Es sind insgesamt über 1200 Exponate von Schülerinnen und Schülern dort zu bewundern. Fahrt hin, es lohnt sich!
Ab Mai 2008 - Die Anfangszeit!
Unser Projekt hieß ‚Helden'. Die Anfangsphase begann, indem wir uns im Kunstunterricht mit unseren eigenen Helden beschäftigten. Die einen hatten Robin Hoood, Steffi Graf oder Asterix und Obelix. Natürlich gab es auch noch andere! Wir fertigten eine Mappe an mit Informationen über Helden jeder Art und aus allen Bereichen!
Als wir das abgeschlossen hatten begann Phase 2:
Das Anfertigen von unseren Figuren in Plastilin! Und zwar sollten wir nicht die ganze
Figur nehmen, sondern nur ein Merkmal von ihr/ihm, z.B. den Tennisschläger bei Steffi Graf oder den Hut mit der Feder bei Robin Hood........
Für manche von uns war es sehr schwer, etwas aus diesem Klumpen Plastilin zu fertigen, andere wiederum konnten es schon richtig gut! Als wir uns die Skulpturen angesehen haben, kam bei manchen genau das gleiche raus wie am Anfang: nämlich ein dicker Klumpen Plastilin!
Anstatt zu arbeiteten warfen manche von uns lieber mit Plastilin durch die Klasse und wie die danach aussah, kann man sich ja denken.....
Phase3
In Phase3 versuchten wir nun unsere Entwürfe in einen kleinen Gipsklotz zu arbeiten, das sollte schon mal so ähnlich sein, wie das spätere Arbeiten mit den Sandsteinen. Das war schon noch ein Stück schwieriger und hin und wieder ist auch mal der Gipsklotz etwas zerbrochen.
Phase 4
Jetzt kommt die wichtigste Phase 4, wir hauen unsere Merkmale der Helden in kleine Steine, mit Hammer und Meißel und wie das ganze Steinmetzwerkzeug so noch heißt! - Kurz: "Steine kloppen!"
JA das war schwer! Die Vorlagen zu unseren Helden-Merkmalen in einen echt großen Stein zu meißeln war die Aufgabe und - in der Schule nicht zu machen.
Morgens begann schon unser Trainingsprogramm.
Erst mit dem Zug nach Witten und von dort zu Fuß zur Zeche Nachtigall! Nach gefühlten 4 Stunden laufen waren wir endlich da. Wir kamen auf einen riesigen Platz an, mit einer ganz großen Arbeitsfläche (der alte Ringofen), die mit abgesägten Baumstämmen belagert war, wo für jeden von uns ein Stein drauf lag!
Dazu gab es noch zwei Zelte eins für Jungen eins für Mädchen. Das Schönste und Interessanteste war, dass es noch einen Stollen gab der früher echt benutzt worden ist (dazu später mehr). Wir wurden am Anfang in die Welt der Steine und Werkzeuge eingeführt . Wie man sie richtig benutzt ohne sie zu zerstören. So und dann hieß es schon" Ran ans Werk". Wir arbeiteten den ganzen Tag über an unseren Skulpturen. - (Bemerkung der Klassenlehrerin: das war wirklich harte Arbeit und so mancher Finger ist etwas dick geworden, aber der Arbeitseifer war enorm - )


Zur Mittagszeit hatte unser Klassenlehrer den Versuch gestartet Würstchen für uns auf dem Grill zu braten! Manche davon waren auch ein bisschen braun oder schon schwarz! Danach ging es weiter.
Nach einer schlaflosen Nacht in den großen kalten Zelten machten wir uns am nächsten Morgen noch einmal an unsere Werke, damit sie beendet wurden. Gegen Mittag waren alle fertig. Die Schmerzen in den Fingern und der Schweiß hatten sich gelohnt. Wir verabschiedeten uns und begannen unseren viel kürzeren Fußweg zum Bahnhof (wir hatten einen Tag zuvor die Abkürzung verpasst! Das war eine Zeitersparnis von 20 Minuten!).
Im September 2009 ging unsere Arbeit aber schon weiter, nämlich auf unserer Klassenfahrt. Wir hatten uns einem neuen Projekt gewidmet mit dem Thema "Sporthelden". Es lief ja gerade die Leichtathletik WM und wir haben ein bisschen recherchiert, wie sich die Rekorde seit 1936 im Berich 100 m-Sprint, Weit- und Hochsprung verändert hatten.
Wir haben dann Entwürfe für Silhouetten für diese drei Sportarten und die Bemalung gemacht. Die ausgesägten Silhouetten standen uns in der Jubi Welper während der Klassenfahrt zur Verfügung und wir haben dort einen Tag lang nur unser Projekt "Die Sporthelden" gemacht.
Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt. Die drei Gruppen bekamen eine Figur einen Sprinter, einen Hochspringer und einen Weitspringer, die sie selber nach ihrer Vorlage bemalen sollten.

Die andere Gruppe pauschte die Figuren vor dem Bemalen auf eine große, drei geteilte Wand und umrandeten sie mit verschiedenen Farben.
Die letzte Gruppe war die "Blue Hand Gruppe", sie malten nämlich den Himmel auf der Wand mit ihren Händen. Auf Pinsel verzichteten sie. Zum Schluss stellten wir alle Figuren und die Wand zusammen. Wir waren so stolz das es so ein wunderschönes Bild geworden war und wir das alles geschafft hatten.

Vor kurzem - am 16. April 2010, zur Ausstellungseröffnung - wurden wir in die Henrichshütte nach Hattingen) eingeladen, wo unsere harte Arbeit ausgestellt ist. Es war einfach nur toll.....
Wir hätten nie gedacht, dass wir es so weit schaffen und das haben wir alles als Team geschafft! Keiner hat aufgegeben, sondern immer sein Bestes gegeben. Auch wenn man nicht mehr konnte, haben alle fleißig weiter gemacht.
Unterrichtsinhalte - Leistungsbewertung
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9. Schuljahr
Unterrichtsinhalte - Leistungsbewertung
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10. Schuljahr
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