Gesamtschule Kamen
   

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Stern

Was wollen wir erreichen? -

Intentionen des Naturwissenschaftlichen Unterrichts:

Schema

 

 

Alles nur trockene Theorie?

Naturwissenschaftliche Themen hören sich an unserer Schule gar nicht theoretisch an, sondern äußerst spannend. Sie greifen häufig die Erlebniswelt der Schüler auf:

  • Sonnenlicht und Leben
  • Energie und Umwelt
  • Lebensgrundlage Wasser
  • Stoffe im Alltag
  • Entdeckungen im Mikrokosmos............
Geschickt verstecken wir darin die fachwissenschaftlichen Inhalte, die später für Beruf und Studium wichtig sind.

 

 

 

Schutzbrille auf und .... los geht’s!

 

Selber experimentieren, wenn es der Unterrichtsstoff ermöglich, macht viel Spaß, weckt Interesse an naturwissenschaftlichen Fragen, macht wissenschaftliches Arbeiten erfahrbar und fördert ein leichteres Behalten des Lernstoffes.


 

NW für alle Schüler – ein „Muss“!

 

Hier sieht man die Fächer und die Stundenzahl in den einzelnen Jahrgängen.

In den Jahrgängen 5 und 6 lernen unsere Schüler schon seit mehreren Jahren in „integrierter“ Form, d.h. Fragestellungen aus allen drei Fächern Physik, Chemie und Biologie werden unter einem Thema gemeinsam behandelt.

Auch in der Oberstufe werden alle drei Fächer angeboten. SchülerInnen mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt wählen daraus 2 durchgehende Fächer bis 13.2

Interesse an Naturwissenschaften? - Zusatzbausteine wählen!


 

Stern5

Besonderes Interesse an Naturwissenschaften und clever? - NW als Lernprofil!

Wer ein besonderes Interesse an Naturwissenschaften hat und dafür begabt ist, kann zusätzlich zum regulären Unterricht aus den Zusatzbausteinen sein eigenes naturwissenschaftliches "Lernprofil" zusammenbauen und von 5-10 oder gar 13 durchgehend zusätzliche NW- Angebote nutzen. Baustein Baustein

 

Ergänzungsstunden ersetzen die Wahlpflichfächer WP2

Das Konzept für WPII / Ergänzungsstunden befindet sich im Aufbau und einer Übergangsphase: Neben einer 3. Fremdsprache dienen die neuen Ergänzungsstunden im Wesentlichen der Förderung in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch sowie der zweiten Fremdsprache Französisch.

LATEIN

Welche Voraussetzungen sollte ich erfüllen?

Latein Wenn du dich für Latein als 2. oder 3. Fremdsprache entscheidest, solltest du als Schulabschluss die FOR mit Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe anstreben und auch die Oberstufe besuchen wollen. Dein Ziel ist das Abitur. Gute, mindestens aber befriedigende Deutsch- und Fremdsprachen-kenntnisse sind daher notwendig. Günstig - aber nicht notwendig - ist es, wenn du zuvor als zweite Fremdsprache auch Französisch gelernt hast. Du solltest ein grundsätzliches Interesse am Umgang mit Sprache haben und dich dafür interessieren, wie die Menschen in der römischen Antike gelebt haben. Wie bei jeder anderen Fremdsprache sind gute Arbeitshaltung und Lern-bereitschaft wichtig, denn du musst Vokabeln und Grammatik lernen. Vielleicht bist du eher der Typ, der nicht so gern eine Fremdsprache spricht - kein Problem: Latein wird im Prinzip so gesprochen, wie es geschrieben wird. Außerdem sprechen wir Latein nicht aktiv, sondern setzen uns mit der Sprache an sich auseinander.

Welche Qualifikationen erwerbe ich durch Latein?

Wenn du noch keine zweite Fremdsprache erlernt hast, erfüllt Latein nach Klasse 11 die Pflichtbindung für die zweite Fremdsprache, die zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur) notwendig ist. Nach Klasse 12 wird bei ausreichender Leistung das Latinum vergeben, das in verschiedenen Studienfächern (vor allem bei Sprachen) erforder-lich ist. Da Latein die Mutter vieler heutiger Fremdsprachen ist (z.B. von Französisch, Spanisch und Italienisch), kann dir die Kenntnis der lateinischen Grammatik und Vokabeln beim Erlernen dieser Sprachen sehr helfen.

Wie ist der Unterricht aufgebaut und was lerne ich?

Ziel des Lateinunterrichts ist es, Sprache, Leben, Kultur und Geschichte der Römer zu vermitteln und Auswirkungen bis in unsere heutige Zeit aufzuzeigen. Diese zeigen sich vor allem in den Bereichen Sprachen, Poesie, Philosophie, Politik und Geschichte. Im Lateinunterricht "liest" du in erster Linie lateinische Texte, d.h. du erschließt ihren Inhalt und übersetzt sie in die deutsche Sprache. Dazu lernst du verschiedene Methoden kennen, die dir das Herangehen an einen unbekannten Text erleichtern sollen. Diese intensive Auseinandersetzung mit einer Sprache nützt dir auch für die Beherrschung der deutschen Sprache. Außerdem spielt die Auseinandersetzung mit dem Inhalt (Interpretation) eine wichtige Rolle. In den Klassen 9 und 10 arbeitest du mit einem Lehrbuch (so wie z.B. in Englisch oder Französisch). Ab der Klasse 11 lernst du lateinische Origi-naltexte kennen, die dann im Zusammenhang "gelesen werden", d.h. übersetzt und interpretiert werden. Du wirst im Rahmen des Latein-Unterrichts regelmäßig in Kleingruppen arbeiten. Auch hast du die Möglichkeit, Referate zu halten und anspre-chend zu präsentieren. Dazu wirst du dich im Rahmen des Unterrichts mit dem Präsentations-Programm "PowerPoint" vertraut machen. Immer wieder wird es Phasen von projektorientiertem Unterricht geben. Aber natürlich gibt es auch Tests und Vokabel- und Grammatiktests. Un-terrichtsgänge und Exkursionen (evtl. Trier oder Rom) runden den Unter-richt ab.

Letzte Frage:

Wenn du die Oberstufe besuchen möchtest und deine Stärke im sprachlichen Bereich liegt, dann wähle dieses Fach, ... oder?

weiter

 

1. Ausbildung zum Streitschlichter (1. Halbjahr 9)
"Konflikte gehören zum Leben wie die Luft zum Atmen, Streit gehört zur Schule wie die Hausaufgaben". Ist das wahr? In diesem Teil des WP II - Kurses kannst du lernen, mit Streit besser umzugehen und anderen dabei zu helfen.
  • Bist du ein guter Zuhörer, eine gute Zuhörerin?
  • Kannst du geduldig sein?
  • Bist du zu jüngeren Schüler/innen freundlich und hilfsbereit ?
  • Kannst du ernsthaft sein ?
  • Bist du bereit Regeln anzuerkennen?
  • Kannst du schweigen?
  • Kannst du es aushalten nicht dazwischenzureden?

Dann bist du die/der RICHTIGE für die Ausbildung zum Streitschlichter.

Es geht darum
  • Gewalt zu vermeiden,
  • Gespräche zu leiten,
  • Körpersprache zu verstehen,
  • Gefühle zu erkennen und vorzuspielen,
  • Konflikte im Rollenspiel darzustellen,
  • genaue Regeln für die Streit- schlichtung zu erlernen,
  • Streitschlichtung auszuprobieren.

Zertifikate

Wenn du das alles im 1. Halbjahr des 9. Schuljahres gelernt hast, mel-dest du dich zur Streitschlichtungsprüfung an. Bei dieser Prüfung bist du der Streitschlichter, der eine Schlichtung durchführt und Fragen zum Thema beantwortet. Warst du erfolgreich, dann kannst du als Streitschlichter selbständig Streitschlichtungen im 5. und 6. Jahrgang durchführen. Du erhältst am Ende des 1. Halbjahres in 9 ein Zertifikat, dass du als Streitschlichter ausgebildet bist. Du erhältst später (außerhalb von WP II) für deinen Einsatz das Zertifikat: "als Streitschlichter erfolgreich eingesetzt" Herstellung einer Abschlusszeitung für alle Mitschüler/innen deines Jahrgangs am Ende des 10. Schuljahres
Bilingualer Zweig der Gesamtschule hat die Oberstufe erreicht - stabiles Angebot bis zum Abitur

Englisch wie die zweite Muttersprache

Von Werner Wiggermann

Kamen. Als erste Gesamtschule im ganzen Regierungsbezirk bietet die Kamener die Möglichkeit, ein „bilinguales" Abitur mit besonders intensiven Englisch-Kenntnissen zu erwerben. Die ersten Schülerinnen und Schüler haben jetzt die Oberstufe erreicht.

19 Schülerinnen und Schüler haben dieses Zwischenziel erreicht - damit lässt sich ein stabiles Kursangebot für diesen zweisprachigen Bildungsgang auch im Kurssystem der gymnasialen Oberstufe gestalten, sagt Berno Tillmann, Oberstufenleiter an der Kamener Gesamtschule. In ihrer bisherigen Schullaufbahn haben die „Bilis" einen erweiterten Englisch-Unterricht erhalten und darüber hinaus auch Unterricht in anderen Fächern in Englischer Sprache. In der Jahrgangsstufe elf belegen sie je einen Grundkurs in Sozialwissenschaften und Geschichte, der auf Englisch Unterricht wird - ab dem 2. Halbjahr wählen sie Englisch als Leistungskurs sowie einen auf Englisch unterrichteten Grundkurs Geschichte- beide Fächer werden später zur Abiturprüfung gehören.

Auch bei den jüngeren Jahrgängen habe sich das bilinguale Angebot als sehr attraktiv erwiesen, berichtet Tillmann. In den kommenden Jahren hoffe man außerdem auf Seiteneinsteiger für die eigene Oberstufe von der Fridtjof-Nansen-Realschule, die ebenfalls bilingualen Unterricht anbietet.

Auch bei den jüngeren Jahrgängen habe sich das bilinguale Angebot als sehr attraktiv erwiesen, berichtet Tillmann. In den kommenden Jahren hoffe man außerdem auf Seiteneinsteiger für die eigene Oberstufe von der Fridtjof-Nansen-Realschule, die ebenfalls bilingualen Unterricht anbietet. Die meisten der jetzt in die Oberstufe gewechselten Schülerinnen und Schüler haben schon ziemlich konkrete Studien- und/oder Berufsvorstellungen, die sich auf die Zusatzqualifikation (intensive Englisch-Kenntnisse eben) stützen. Zumindest glauben sie, durch das zusätzliche Lernen ihre Berufschancen grundsätzlich zu verbessern.

Eine Erwartung, die übrigens durch Erfahrungen am Unnaer Geschwister-Scholl-Gymnasium durchaus bestätigt wird. Dort erwarben die ersten Schülerinnen und Schüler bereits im Jahr 2000 ihr bilinguales Abitur - und setzten ihre Bildungslaufbahn anschließend in aller Regel mit eindrucksvollem Erfolg fort. „Einer unserer Schüler studiert beispielsweise an der renommierten London School of Economics", berichtet Schulleiter Michael Strobel. Der Zulauf auf den -in der Sekundarstufe inzwischen meist zweizügigen Bilingual-Zweig - sei ungebrochen. Auch eine große Zahl Heeren-Werver Schüler wechsele wegen dieses Angebots nach wie vor zum Scholl-Gymnasium in Königsborn.

Interessierte Eltern können sich über das Bilingual-Ange-bot an der Kamener Gesamtschule übrigens am Info- und Schnuppertag der Schule (Samstag, 1. Dezember, 10 bis 14 Uhr) informieren.

HINTERGRUND

Ziele der Schüler

  • Johanna Jacobi liebt Großbritanien und möchte auch Englisch studieren.
  • Manuel Alves erhofft sich allgemein bessere Chancen mit diesem Abschluss - weil die zusätzliche Qualifikation sicher auch bei Arbeitgebern beachtet werde.
  • Line Winterhoff möchte nach dem Abitur ins Ausland gehen und dann Jura studieren -wahrscheinlich mit späterem Schwerpunkt internationales Recht.
  • Ann-Christin Beck plant, nach einem Jahr in USA, ein Studium, vielleicht in England.
  • Stefan Schröder, Frederic Jäger und Henrik Amelung haben noch keine konkreten Pläne, glauben aber ihre Berufs-Chancen grundsätzlich durch die zweisprachige Ausbildung zu verbessern.
  • Marcy Wackerbauer will Dolmetscherin werden.
  • Niclas Kuck möchte als Journalist Karriere machen, vielleicht auch im Ausland.
  • Patricia Rugor möchte zunächst ein Jahr nach London - und dann Sozialwissenschaften auf Englisch studieren.
  • Alexander Röschmanns Ziel ist ein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik - was aus seiner Sicht Auslandsaufenthalte wahrscheinlich macht.
  • Sprache oder Kunst will Ava Berg studieren.
  • Alina Dorsthorst möchte nach einem Jahr in England Englisch studieren oder Polizistin werden.

© WR 27.11.2007


Gesamtschule und Realschule erfolgreich mit bilingualem Bildungsgang - diverse Abi-Möglichkeiten

Zweisprachig für die Zukunft lernen

Kamen, (wig) Sie sprechen Englisch, fast als wäre es ihre Muttersprache. Die Hemmschwelle jedenfalls, die auch Menschen mit guten Englisch-Kenntnissen oft überwinden müssen, haben sie systematisch verlernt: Im zweisprachigen Unterricht an Kamener Schulen.

Sowohl die Fridtjof Nansen Realschule als auch die Gesamtschule bieten schon seit mehreren Jahren den "bilingualen" (= zweisprachigen) Bildungsweg. Der bedeutet in den Jahrgangsstufen 5 und 6 zwei zusätzliche Unterrichtsstunden im Fach Englisch pro Woche - und ab der Jahrgangsstufe 7 Fachunterricht in einem gesellschaftswissenschaftlichen Fach auf Englisch. Bis zum Abitur kann der bilinguale Bildungsgang fortgesetzt werden - auch mit der anschließenden Möglichkeit, in Großbritanien oder USA zu studieren. Wollen die Kamener Realschüler die Chance wahrnehmen, müssen sie ihre Schullaufbahn in einer gymnasialen Oberstufe fortsetzen.(...) Sie ist davon überzeugt, dass viele ihrer "Bilingualen" - die ältesten sind jetzt in der Jahrgangsstufe 7 - das Potenzial für die Oberstufe haben. Aber auch wenn sie die Abi-Perspektive nicht weiter verfolgen sollten, verbessere das extra starke Englisch-Können die Berufsaussichten. Vor allem in kaufmännischen und IT-Berufen erleichtere diese Qualifikation vieles.

Schon in der Jahrgangsstufe 9 angekommen sind die bilingual ausgebildeten Kamener Gesamtschüler. Und in der Oberstufe wird im Rahmen eines Ergänzungskurses Geschichte bereits erprobt, was den "Bilingualen" demnächst als Regelangebot zur Verfügung stehen soll. "Von Anfang an", sagt Schulleiterin Ulrike Schulz, sei die Resonanz auf das zweisprachige Angebot sehr gut gewesen. Im Gegensatz zu Realschulen und Gymnasien ist das Modell hier so organisiert, dass die Kinder in den ersten beiden Jahren zwar schon Zusatzunterricht bekommen -sich dann aber erst entscheiden, ob sie bilingual weitermachen. Mit dem Vorteil, dass sie grundsätzlich mit ihren Mitschülern beisammen bleiben und nur den englischsprachigen Fachunterricht eventuell in einer anderen Lerngruppe haben. Ulrike Schulz ist sehr zuversichtlich, dass auch viele Realschüler nebenan die Oberstufe besuchen werden - zumal die Gesamtschule ein überaus konkurrenzfähiges Kursangebot vorzuweisen habe.

Bilingual: Ein starker Trend

  • Landesweit gibt es in zwischen 169, bundesweit 450 Schulen mit bilingualen Angeboten.
  • Neben Englisch existieren Zweisprachen- Zweige auch in Italienisch, Französisch, Spa nisch, Neugriechisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch und Tschechisch.
  • Die weitaus meisten bilingualen Zweige aber haben den Schwerpunkt Englisch: In NRW sind dies inzwischen 78 Gymnasien, 29 Real schulen und 22 Gesamtschulen.
  • Bilingualer Unterricht und bilinguales Lernen bereiten nach Einschät zung des NRW-Schulministeriums besonders gut auf Studium und Beruf vor, denn sie vermitteln Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für das spätere Berufsleben in einem sprachlich und kulturell vielfältigen Europa wichtig sind.

verändert nach:  ©  Westfälische Rundschau 12.11.2005


Das bilinguale System an der Gesamtschule Kamen

In 5 und 6 rekrutieren sich die Bili-SchülerInnen aus 4 Klassen und erhalten 2 Wochenstunden mehr Englischunterricht.

In 7 bis 10 besuchen die SchülerInnen einen normalen Englisch-E-Kurs und 3 Wochenstunden das Sachfach Gesellschaftslehre (7), Erdkunde (8 u. 9) sowie Politik (10) in englischer Sprache.

Zur Oberstufe siehe dort.


 

"Graf Ortho" bringt Gesamtschülern Zehn-Finger-System bei

Die Gesamtschule erweitert ihr Medienkonzept um einen bedeutenden Baustein: Schon die Eingangsklassen sollen lernen, mit zehn Fingern und blind auf der Computertastatur zu schreiben. Im Zusammenhang mit der Einführung der Rechtschreibwerkstatt setzt die Gesamtschule ein spezielles Lernprogramm ein: "Graf Ortho" bringt schon ihren jüngsten Schülerinnen und Schülern den Umgang mit dem Computer und vor allem das sichere und zügige Schreiben im Zehnfingersystem näher. In einem jeweils zweitägigen Projekt erwerben die Mädchen und Jungen die notwendigen Grundkenntnisse und sollen dann bereits in der Lage sein, einzelne Wörter und kleine Sätze "blind" zu tippen. Die Lehrer der Gesamtschule sehen in der Heran- führung an den im Berufsleben unverzichtbaren PC den wichtigsten Effekt des Projekts. Die Schüler seien hoch konzentriert bei der Sache.

© Hellweger Anzeiger  21.11.2005


 

GRAF ORTHOS RECHTSCHREIBWERKSTATT

Die Rechtschreibförderung setzt seit Beginn des laufenden Schuljahres 2005/2006 auf Graf Orthos Rechtschreibwerkstatt von Norbert Sommer-Stumpenhorst.

Die Rechtschreibwerkstatt ermöglicht es den Kindern, ihren individuellen Rechtschreib-schwierigkeiten entsprechend eigenständig an Aufgaben eines bestimmten Lernberei-ches zu arbeiten. Dabei geht es um die Fähigkeit zur korrekten Schreibung ebenso wie um die Fähigkeit zur rechtschriftlichen Kontrolle und Überarbeitung.

In Partner- oder Einzelarbeit beschäftigen die Kinder sich mit Abschreibtexten, Wör-terlisten, dem Modellwortschatz, Bild- und Lautkarteien und weiterem vielfältigen und motivierenden Material, das für zahlreiche unterschiedliche Übungsformen genutzt wird.

Neben den Übungseffekten, die durch wiederholten Gebrauch entstehen, erreicht die Rechtschreibwerkstatt es auch, dass die Kinder die Regelhaftigkeiten des Rechtschreibsystems - und seine Ausnahmen! - in wachsendem Maße verstehen.

Jedes Kind beginnt seine Arbeit entsprechend seinem Lernstand (der durch standardisierte Diagnosediktate festgestellt und regelmäßig überprüft wird) in einem bestimmten "Zimmer" der Rechtschreibwerkstatt:

  • das eine im Erdgeschoss, in dem die Regelhaftigkeit der lautbezogenen Schreibung erarbeitet wird (Laut-Buchstaben-Zuordnung, Kennzeichnung der Vokallänge etc.),
  • ein anderes im 1. Obergeschoss, wo es sich mit den wortbezogenen Schreibungen auseinandersetzt (Wortarten, Zusammensetzungen, Ableitungen, Umformungen etc.),
  • wieder ein anderes im 2. Obergeschoss, wo es um die Rechtschreibprobleme geht, die sich erst im Satzzusammenhang ergeben (beispielsweise die Schreibung von Sub-stantivierungen oder die Zeichensetzung).

Wenn das Kind in seinem "Zimmer" der Rechtschreibwerkstatt hinreichend sicher Feh-ler zu vermeiden gelernt hat, wechselt es ins nächste "Zimmer" oder steigt sogar in die nächste Etage auf, um dort weitere Fehlerschwerpunkte zu beseitigen - und um weitere Einblicke in das System der Rechtschreibung zu erlangen. Am Ende des Lehrgangs hat es im Idealfall alle "Zimmer" der Rechtschreibwerkstatt durchlaufen.

Ganz nebenbei aber lernt das Kind in der Rechtschreibwerkstatt - auch unabhängig da-von, ob es letztlich alle fachlichen Ziele erreicht -, in hohem Maße eigenständig, eigenverantwortlich und zielgerichtet zu arbeiten. Überdies zeigt die Erfahrung, dass die Arbeit mit der Rechtschreibwerkstatt sehr positive Auswirkungen auf das soziale Lernen im Klassenverband hat.

fundiertere Informationen im Netz: http://www.rechtschreib-werkstatt.de

Siehe auch den Zeitungsbericht vom 3.3.2006


Guks- große Schüler/innen unterrichten kleine


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